Interdisziplinäre Prostataspezialsprechstunde

Interdisziplinäre ProstataspezialsprechstundeMultiparametrische Prostata MRT – Bildgebung

Mit einer Nachweisempfindlichkeit von über 90% weist die Prostata-MRT Krebs mindestens doppelt so sicher nach wie Ultraschall, Elastographie und herkömmliche Stanzbiopsie. Wird in der MRT kein Krebs nachgewiesen, ist auch dieses Ergebnis verlässlich: die Ausschlußkraft beträgt mindestens 96 %.

Befundung nach PI – RADS Klassifikation

Die PI–RADS-Klassifikation beschreibt den Verdacht auf ein klinisch signifikantes Karzinom. Die multiparametrische Bildgebung setzt sich zusammen aus:

  • Der anatomischen T2 Wichtung
  • Der diffusionsgewichteten Sequenz (DWI; Darstellung der Zelldichte)
  • Der dynamischen kontrastmittelverstärkten Bildgebung (DCE;Darstellung der Vaskularisation)

Alle 3 Sequenzen definieren den PI-RADS-Score. Der Score zeigt die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines klinisch signifikanten Prostatakarzinoms auf einer Likert-Skala(1 bis 5) an.

99mTc-PSMA-Tumorszintigraphie und SPECT-CT bei Prostatakarzinom

Neues Bildgebungsverfahren zur primären und Rezidivdiagnostik eines Prostatakarzinoms mit Beurteilung der Prostata und der Lymphknoten.
Hybridbildgebung von Szintigraphie und Computertomographie mit dem prostata-spezifischen Membran Antigen (PSMA). Wie beim PET-CT bessere Lokalisation der szintigraphischen Befunde.

Entscheidungshilfe zur Feststellung der Therapiestrategie nach Diagnosestellung.

PSA-Messung – wichtige Hinweise bei Krebsverdacht

PSA-Messung - wichtige Hinweise bei KrebsverdachtDas prostataspezifische Antigen, abgekürzt PSA, ist ein Eiweiß, das von Zellen der Prostata gebildet wird. Es ist Bestandteil des Prostatasekrets und dient der Verflüssigung des Samens. In geringen Mengen tritt das PSA auch ins Blut über  so lässt es sich mit einem Labortest aus einer Blutprobe nachweisen. Dafür entnimmt der Arzt aus der Armvene einige Milliliter Blut. Den Normalwert für gesunde Männer geben die meisten Experten mit null bis vier Nanogramm pro Milliliter Blut an, abgekürzt ng/ml. Eine Prostatakrebserkrankung bei PSA-Werten unter vier Nanogramm pro Milliliter ist wenig wahrscheinlich. Sie ist aber auch nicht ausgeschlossen. Bei Werten, die über 1 ng/ml und unter 4 ng/ml liegen, empfehlen wir regelmäßige Kontrollen in größeren Abständen.

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